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LÜKEX 2005

Im Zeitraum vom 10. bis 17. Dezember war der Ortsverband Neuwied mit seiner Fachgruppe Elektroversorgung an der Länder Übergreifende Krisenmanagementübung (EXercise) kurz LÜKEX 2005 beteiligt.

Die Übungsleitung befand sich in der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz ( AKNZ ) in Bad Neuenahr – Ahrweiler, wo sich auch die Einsatzstelle der Neuwieder THW-Kräfte befand.

Auf Bundesebene nahmen neben dem Bundeskanzleramt und dem Bundesministerium des Innern sieben weitere Bundesministerien sowie das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) an der Übung teil. Auf Länderebene beteiligten sich die Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Sowohl auf Bundes- wie auf Landesebene sind nachgeordnete Behörden eingebunden gewesen, die für die polizeiliche und nichtpolizeiliche Lagebewältigung zuständig sind.

Das Technischen Hilfswerk beteiligten sich an LÜKEX 2005 sowohl mit der THW-Leitung, als auch mit den teilnehmenden THW-Landes- und Länderverbänden Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Berlin, Brandenburg, Sachsen, Thüringen. In den Dienststellen der Landesverbände wurden für die Übung die Lage- und Koordinierungsstäbe aufgebaut. Die Mitarbeiter trainierten dort den Einsatzablauf während einer Großschadenslage. 

Ziel der LÜKEX ist es insbesondere, das Krisenmanagement zum Schutz der Bevölkerung bei Terror- und Gesundheitsgefahren zu überprüfen sowie die Maßnahmen zur Bewältigung überregionaler Großschadensereignisse als Folge technischer Störfälle effektiv zu koordinieren.

Die Fachgruppe Elektroversorgung des Ortsverbandes Neuwied hatte dabei den Auftrag, eine Notstromversorgung für die gesamte AKNZ sicherzustellen. Die Helfer des Ortsverbandes Neuwied errichteten das Notstromaggregat, mit einer Leistung von 50.000W des Ortsverbandes Sinzig auf dem Gelände um ein einzeln stehendes Gebäude mit Strom versorgen zu können. Die Neuwieder Netzersatzanlage mit einer Leistung von 175.000Watt wurde an der Trafostation der AKNZ errichtet. Diese Notstromversorgung sollte bei einem Stromausfall die Energieversorgung der gesamten Einrichtung weiterhin sicherstellen, um so einen reibungslosen Ablauf der deutschlandweiten Übung zu gewährleisten. Glücklicherweise musste die Notstromversorgung nicht in Betrieb genommen werden.

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