Am 1. Juli 2007 wurde das Siegtal auf rund 120 Kilometern für den gesamten Autoverkehr gesperrt. Radfahrer, aber auch Inline-Skater und Spaziergänger, zwischen 9.00 und 19.00 Uhr waren die Herren der Landstraße.
Der Streckenverlauf beinhaltete eine Überquerung der Sieg im Gebiet des Industrieparks Etzbach. An der vorgesehen Stelle war keine Brücke vorhanden. Das Technische Hilfswerk wurde mit der Durchführung einer sonstigen technischen Hilfeleistung beauftragt. In den bisherigen Planungen war es vorgesehen eine Brücke mit Gerüstbaumaterial zu errichten um die Überquerung der Sieg möglich zu machen.
Aufgrund länger anhaltender und starker Niederschläge war der Pegel der Sieg stark angestiegen. Die Errichtung einer Gerüstbrücke mit Gründung im Flussbett war aufgrund des anhaltenden hohen Pegelstandes und den daraus resultierenden Strömungsverhältnissen aus Sicherheitsgründen und statischen Aspekten nicht mehr möglich. Deshalb wurde durch die Fachgruppen Wassergefahren aus den Ortsverbänden Lahnstein, Sinzig und Bendorf eine "Schwimmende Pontonbrücke" mit Unterstützung der Ortsverbände Westerburg und Neuwied errichtet, um eine Überquerung der Sieg zu ermöglichen.

Pontons werden zu Wasser gebracht

Abladen der Oberbaumaterials

Lagerplatz der Bauteile

Mit Muskelkraft werden die Pontons verschoben

Fahrbahnplatten werden verlegt

Die fertige Pontonbrücke
